Jahres - Traum - Zeit

 

Die Sonne   geht auf, doch eh' ich sie gesehen

lässt sie ihre Strahlen am Horizont vergehen

Der Wind   streift zärtlich wunderbar

erhebt sein Tosen, wird Wild und zur Gefahr

Der Regen   fällt in leisen Tropfen 

ganz sacht auf meine Haut

doch eh' ich's spür kracht Blitz und Donner laut

Der Nebel  umhüllt die Sinne mir, 

nur zu erahnen was versteckt

dahinter sich verborgen hält, nur kurz vorher wird entdeckt

Der Schnee  macht wahr den weißen Traum 

von Unschuld im kristallenem Glanz

Doch ohne Schutz nimmt er die Wärme mir

die übrig blieb vom Sommertanz

 

Ach.. gäbe es tausend Sommertage, 

doch in gleicher Zahl würde ich sie verlieren

Denn deine süße Sommerwärme

müsste in meiner Winterszeit 

erfrieren

 

Sleepangel © 2002