Spiegel des Lebens

 

Durch den Spiegel meines Lebens

suche ich vergebens

die Schatten meiner Einsamkeit.

Kann Gedanken sehen und Dinge die geschehen  

bis tief in die Vergangenheit.

 

Und alles scheint so deutlich klar

genau so, wie es einmal war,

und brennt den Schmerz noch tiefer ein.

 

Doch wie im Traum trete ich noch näher

an den Spiegel der Vergangenheit,

spür die Kälte und das Eis, von dessen meine Seele

sich noch immer nicht befreit.

 

Nun schau noch tiefer ich hinein

streift Atem kaltes Glas,

lässt alles was noch klar erscheint

Im Nebel fahl und blass.

 

Hinter diesem Spiegel, mit dieser Welt war ich allein

durchbreche alle Siegel

um endlich eins mit mir zu sein

 

Und im Banne der Gefühle, schwinden mir die Sinne nun

lassen meinen Körper fallen

um in Zeit und Raum zu ruhen.

 

Die Berührung meines Körpers

mit dem Eiszeit Spiegelbild

lies ihn in tausend Stücke zerspringen

::::  nur noch das "Heute" gilt  ::::

 

Sleepangel © 2002