Wolf der Nacht

 

Das Licht der Wahrheit 

mit tödlicher Gleichgültigkeit

verblasst mit dem  Mondlicht 

in nächtlicher Zeit

Der Abendwind zwingt, 

nur noch dem Gefühl zu vertrauen

einfach vergessen, abzuhauen

 

Traurige Augen 

mit sehnsüchtig weinendem Blick

so denkt er an seine erlebte Zeit zurück

In der Gemeinschaft, 

die mit Stärke und Liebe erfüllt

an die Zeit mit den Gefährten, 

ungezähmt und wild

 

Heulender Chor,  

zusammen schaurig schön

jetzt singt er schon lang allein, 

er musste gehen

Er streift durch die Lande, 

den letzten Traum zu erlangen

gespenstisch 

nimmt ihn die Dunkelheit gefangen

 

Dem Instinkt ergebend, 

versucht er zu verstehen

und folgt der Spur des Mondlichts 

ungesehen

 

Sleepangel © 2003