Du

 

Am Morgen aufgewacht, die Nacht verbracht ohne Träumerei,

hattest dich zum Schlaf gelegt, der Tag war eh' vorbei

Einige Sekunden an die Sorgen des Alltags still gedacht,

bis dir mit Macht die Müdigkeit den Schlaf gebracht

 

Tief eingebettet in dem deinen Ich verborgen unsichtbar,

hattest du ganz weit versteckt, was an dir so wunderbar

Um dich Mauern gebaut, aus Angst an der Verletzlichkeit

Geradeaus dein Blick verloren, in der Relation der Zeit

 

Wusstest nicht wo Engel wohnen, dies blieb dir verborgen

Um Raum zwischen Himmel - Erde, machtest du dir keine Sorgen

Das es weit mehr ist als deine Augen gaben dir zu sehen,

wolltest du in deiner Zeit der Erdanziehung nicht verstehen

 

Hab dich leise aus deinem Schlaf geweckt, sanft und zart,

hab dir die Welt zu Füßen gelegt, mich dir Offenbart

Hab deine gebrochenen Flügel dir geheilt und weit gespannt,

hab dich und deine Phantasie, die Liebe in dir gleich erkannt

Dich fest in mein Herz gebannt

 

Sleepangel © 2002