Irrlauf

 

Ziellos wanderst du durch den Nebel umher

Gedanken verursachen Chaos, kreuz und quer 

 

Die Richtung schon längst aus den Augen verloren

in deinem Kopf die Realität scheint Eingefroren

 

Erfühlst Blind was kommt, die Arme ausgestreckt

was am Boden sich bewegt, ist deiner Sicht verdeckt

 

Verbissen auf der Suche, ein Dauerlauf im Kreis

stolpernd fällst du in Bäche, die fließend Heiß

 

Was du nicht sehen kannst, dass bin auch ich

verloren im dichten Nebel wandere ich Ewiglich

 

Im Raum zwischen der Angst und der Dunkelheit

verloren die Vernunft und die Relation zur Zeit

 

Nur unseren Stimmen folgend, versuchen wir uns zu begegnen

Intuitiv den Sinnen tief vertrauen, ohne zu überlegen

 

Tastend durch die Graue Hölle, kommen wir und immer näher

das Chaos der Gedanken wird wie der Nebel

mit jedem Schritt zäher 

und zäher

 

 

Sleepangel © 2002